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Geologie

Geologie ist ein breites Thema und für mich umfasst es alles, was mit der Geschichte der Erde zu tun hat. Es gehört wohl zu den naturwissenschaftlichen Themen, in welche ich mich am ärgsten hineinarbeitete und auf dieser Seite mag ich euch gern dran teilhaben lassen. Was bringt uns alles Wissen, wenn wir es nur für uns behalten? Diese Datei hier beinhaltet die 4,5 Milliarden Jahre der Erdgeschichte.

Stand 18.05.2021

Vom Äon hinunter zum Zeitalter sind die fünf chronostatigrafischen Systeme aufgeführt, gefolgt von der Zeit, zu der dieses Alter begann, der Dauer des Alters, der Abweichung und schließlich dem Kohlendioxid, Sauerstoff und der Temperatur der Atmosphäre. Damit ist der Weltdurchschnitt gemeint. Anschließend führte ich noch die zu jedem Alter geschehenen großen Veränderungen auf. Ich teilte sie in Klimatisch, Fauna und Flora auf. Je näher ein Alter an unserer Jetztzeit ist, desto mehr Informationen stehen uns noch zur Verfügung, daher werden die Abstände nach hinten immer weiter und ungenauer, während ich aus den letzten 2,5 Millionen Jahren sogar noch Klimadaten mit in die Ära einbinden konnte. Dabei ist zu beobachten, dass Kaltzeiten eher zu Unruhen und Misständen und Warmzeiten für Kulturblüte standen. Die Daten habe ich 2018 in wochenlanger Recherche zusammengestellt und in einer Excel-Tabelle festgehalten, seither stets aktualisiert. Mit Klick auf das Bild kann man sich jeweils die dazugehörigen Dokumente herunterladen. Ich werde sie stets aktuell halten und nach besten Wissen neue Inhalte hinzufügen.

Klimatologie

Das Fachgebiet der Klimatologie vereint Gebiete der Meteorologie, Geographie, Geologie, Ozeanographie und Physik zu einem neuen interdisziplinären Raum, in dem die Vorgänge und Zusammenhänge des Klimas auf der Welt erforscht wird. Was ist denn ein Klima? Örtlich kennen wir Wetter wie Regen, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Temperaturen und dieses Wetter ändert sich teilweise in wenigen Stunden. Innerhalb mehrerer Tage spricht man von einer Witterung. Das Klima ist laut IPCC mindestens ein Zeitraum von 30 Jahren, bis hin zu Millionen Jahren, in denen wir alle meteorologischen Verhältnisse zusammenfassen und mitteln. Weitere mehr oder weniger interessante Werte sind Luftdruck, Wellengang, Wolkendecke, Sichtweite, Schneemenge, Blitze pro km², Meerestemperatur, Luftverschmutzung durch Ozon, Aerosol, NO² und Feinstaub, Strömungen, Brände, Taupunkt, Frostgrenze und viele mehr. Der IPCC setzt sich aus Regierungen, Organisationen und vielen ehrenamtlichen Wissenschaftlern zusammen, die gemeinsam die Klimaveränderungen im Auge behalten möchten, um die Menschheit und unsere Mitwelt zu schützen.

Stand 17.05.2021

Wir hören andauernd etwas von der Weltmitteltemperatur, dabei liegen die Messstationen doch weit auseinander und die Temperaturunterschiede zwischen einzelnen Punkten sind sehr groß. Was gemessen wird, ist die durchschnittliche Klimaveränderung pro Messpunkt und dann werden alle Punkte gemittelt. Wir haben aktuell eine Erwärmung von 1,2 Grad in den letzten 150 Jahren weltweit! Das klingt wenig, bewirkt allerdings viel und setzt sich gleich einer Parabel selbstverstärkend nach oben hin fort.

Die Welt hat sich stets verändert, doch nie hat sie sich so schnell verändert, wie durch den Menschen. Die Natur hat ein Gleichgewicht und des Menschen Wirken kommt auf diesen Kreislauf oben drauf und bleibt als Überschuss bestehen. Wir lesen von einem guten Grad Erderwärmung in den letzten 150 Jahren, doch dieser Wert steigt stetig und bezieht sich auf das Erdmittel. Die Erde ist groß, doch örtlich sind die Temperaturunterschiede teilweise viel größer. Im Vergleich zu 1950 ist es in Europa 2,3 Grad wärmer. Kälteextreme sind von sechs auf zwei Tage im Jahr heruntergegangen, Hitzeextreme haben sich verdreifacht und sind im Schnitt fünf Grad wärmer als zuvor.

Der Mensch braucht Grenzen. Es gibt da beispielsweise das Dilemma des Gemeinguts. Wenn sich um Gut, welches allen gehört, auch jeder kümmern soll, entstehen ethische Zweifel. Woher weiß der Einzelne, dass jeder andere Teilhaber ebenfalls gut und nachhaltig mit seiner Umwelt umgeht? Das sind Gründe dafür, dass Bahnhofs- oder Schulklos schnell versiffen, dass Fast-Food-Pappe und Plastiktüten im Straßengraben liegen und der Müll oft ungetrennt zusammengeschmissen wird. Wieso sollte der einzelne sich kümmern, wenn er sich nicht sicher sein kann, dass die anderen es gleichtun? Ansonsten wäre das eigene Wirken doch ein Pups in einem Wirbelsturm aus Chaos und wenn die anderen Menschen ebenfalls nicht verzichten, dann muss auch ich nicht verzichten.

Stand 17.05.2021

Darum geht es den Menschen meist. Wenn nur wenige Menschen die Moral missachten, geschieht nichts. Aber die die die Moral missachtenden Menschen genießen Vorteile, von denen Menschen die Moral achtenden Menschen etwas mitbekommen und ihre Moral zu hinterfragen beginnen. Wir genießen unser Leben so arg, weil wir dafür auf fossile Mittel zurückgreifen, wozu ich noch kommen werde. Diese Mittel sind Luxus auf Pump und das wird nur in unserer Zeit funktionieren, weil es einmal verbraucht sein wird. Die Umwelt zu retten würde nur durch Verzicht funktionieren. Dies tut der Mensch allerdings nicht freiwillig und daher muss es härtere Regeln geben. Der Mensch neigt dazu, das aktuell Angenehme, dem langfristig Sinnvollen vorzuziehen.

Stand 17.05.2021

Das Problem ist, dass die Regierung wenig reagiert, da die Lobbys und große Firmen genau das empfehlen. Doch am Ende werden wir Geld nicht essen können und auch die Reichen haben zu leiden. Das Intergovernmental Panel on Climate Change hat 30 Klimamodelle zusammengefasst und prophezeit bis 2100 einen Anstieg der Welt-Temperatur um weitere 2-5 Grad.

Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung spricht von folgenden Punkten des Weltklimas, welche jeweils das Weltklima beeinflussen, wenn wir sie beeinflussen: Arktischer Eisschild, Grönländischer Eisschild, Yedoma Permafrost, Antarktische Eisschilde, Methanhydrate in der Tiefsee, Austrocknung West-Nordamerikas, Monsun und El Nino, atlantische thermohaline Zirkulation, der Jetstream, borealische Wälder, der Amazonas, Ozeane und die Sahara-Sahel-Grenze. Alles greift dabei ineinander.

Die Welt ist kein Kapitalismus, denn sie besteht aus endlichen Ressourcen und vergibt keine Kredite. Sie ist nicht bestechlich und böte doch genug, wenn Menschen dazu neigen würden, zu wissen was genug ist.

Stand 17.05.2021

Bei der aktuellen Klimaerwärmung kippen die Westantarktis, die Alpen, die Arktis, Grönland, die meisten Korallenriffe und einzelne Strömungen der Meere. Bei einer Erwärmung von 3-5 Grad kippen dann zusätzlich die borealen Wälder, der Jetstream, der Monsun und der El Nino, sowie die Regenwälder, die atlantischen Strömungen und die Sahel-Zone. Bei mehr als 5 Grad Erwärmung werden die Permafrostböden, die Ostantarktis, das gesamte ozeanische Meereis und bereits von Trockenheit gefährdete Zonen der Welt (Ausweitung der Todeszonen) betroffen sein.

Stand 17.05.2021

Kippelemente sind dabei Punkte, die sich gegenseitig positiv verstärken, bis das System mit einem Ruck und unumkehrbar in einen neuen Zustand springt, der sich stark vom alten Zustand unterscheidet. Außerdem reißen manche Kipppunkte andere Kipppunkte umso schneller mit sich.

Seit Jahrzehntausenden wird es langsam wärmer und die Meeresspiegel stiegen in den letzten 20.000 Jahren um 120 Meter. Die Erwärmung betrug dabei über 3°C auf der gesamten Erde. Es gab über 1150 Jahre hinweg eine weitere Erwärmung von 1°C. Das war zu Beginn der Zivilisation vor 12.000 Jahren. Ein Grad haben wir nun auch in 100 Jahren (im letzten Jahrhundert) geschafft und aktuell steigt es fast senkrecht an, wenn wir die Skala der Jahrzehntausende heranziehen. Das kann nur gefährlich sein.

Für Energieprobleme steht aktuell Wasserstoff in der Diskussion. Beispielsweise in Form von Brennzellen, in denen aus Wasserstoff und Sauerstoff Wasserdampf und Energie hergestellt werden. Wasserstoffheizungen, die aus normalem Stadtgas Wasserstoff synthetisieren und verbrauchen werden immer breiter eingesetzt. In Asien setzt man außerdem auf öffentliche Verkehrsmittel mit Brennstoffzellen. Denn diese halten im Dauerbetrieb besser durch als große Elektro-Akkus.

Stand 17.05.2021

Außerdem wiegt der Treibstoff vergleichsweise wenig, ist sehr effizient und nahezu emissionsfrei. Wasserstoff kann transportiert und benutzt werden, wo keine Leitungen gebaut werden können. Hergestellt wird Wasserstoff

  • durch Elektrolyse;
  • durch reduzierend beschichtete Kollektoren in Solarparks, die Wasserstoff aus Wasserdampf ziehen,
  • durch Erdgas, Wasser und Sauerstoff, bei dem Wasser, Kohlendioxid und Wasserstoff bei herauskommt, wenn es bei der Dampfreformierung durch Katalysatoren und Kompressoren gejagt wird.

Auch soll in Zukunft auf direkte Offshore-Elektrolyse gesetzt werden. Dadurch wird durch Gezeiten und Windkraft Wasserstoff aus dem Meerwasser hergestellt und abgepackt als Kraftstoff verkauft werden. Wasserstoff kann produziert werden, wo es Überschüsse im Netz gibt. Anschließend wird der Wasserstoff zu Stoßzeiten verbraucht, statt dass weitere Notversorgungen zugeschaltet werden müssen.

Die Nachfrage nach Elektro-Fahrzeugen wird auf zweifelhafte Art gedeckt. Die Atacamawüste wird ausgebeutet, um den weltweiten Lithiumbedarf zu decken, doch um den Rhein kann das Tiefenwasser demnächst genutzt werden, um Lithiumionen herauszufiltern und als Salz zu fällen. So kann man die Geothermalanlagen nutzen, um pro Anlage jährlich hunderte Tonnen Lithium zu extrahieren.

Hybridautos sollen angeblich eine wunderbare Lösung sein. Allerdings laufen diese nur zu einem Bruchteil auf Elektrizität und sind viel schwerer und damit CO² intensiver als normale Autos. An sich sind Hybridautos auch nur schicke Vorzeigeware, wie auch zeigt, dass die meisten dieser Wagen als Dienstwagen und nicht privat eingesetzt werden. Diese Autos sind teuer und daher sind es meist SUVs und Limousinen, die so fahren. Diese sind extra schwer und verbrauchen somit extra Kraftstoff.

Stand 17.05.2021

Auch kann Wasser wiederverwertet werden. Dazu wird es mikrofiltriert, mit UV-Licht desinfiziert, in manchen Ländern auch mit Ozon und Chlor gereinigt. Das gesamte Abwasser ist Schwarzwasser. Wasser mit Urin (Gelbwasser) kann als Düngemittel und Wasser mit Kot (Braunwasser) zur Energiegewinnung abgeleitet werden. Wasser nach dem Waschen von Körper und Kleidung (Grauwasser) kann einfach wieder in normal nutzbares Wasser aufbereitet werden.

Wichtig ist zu wissen, dass ein Kilo Rindfleisch 15,5m³ Wasser verschlingt, ein Kilo Schwein 6m³ und ein Kilo Huhn 4,3m³. Regional frisst Lebensmittelproduktion natürlich weniger Wasser, als alles aus dem Ausland zu importieren, damit wir zu jederzeit die maximale Auswahl behalten. Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich den Trinkwasserverbrauch. Außerdem können wir von Kalifornien lernen, wo es bereits sehr trocken ist. Für Bewässerung von Pflanzen, der Toilettenspülung und anderen Vorgängen, für die Wasser nicht rein sein muss, kann man Grauwasser verwenden und aufgefangenes Regenwasser kann filtriert und mit UV-Licht zu Trinkwasser gereinigt werden.

Aus Zuckerrohr und Bambus wird aktuell ein guter Plastikersatz hergestellt. Er zerfällt bereits nach zwei Monaten, gegenüber hunderten Jahren, die Plastik braucht. Eine Tonne Plastik kostet 1800 Euro, eine Tonne Bioplastik bisher 4000 Euro und der neue Stoff nur 2000 Euro und wird daher durchaus konkurrenzfähig zum Plastik. Während Bio-Plastik noch 65% weniger Treibhausgabe bei der Herstellung emittiert, emittiert die Herstellung derselben Menge Bambus-Faser 97% weniger Treibhausgase. Der Stoff kann heiße Getränke und auch Öle dichthalten.[1]



[1] https://www.cell.com/matter/fulltext/S2590-2385(20)30558-0

 Stand 17.05.2021

Außerdem versuchen manche der „bösen“ Unternehmen wie BASF, Coca-Cola, Apple oder Walmart ihre ausgelagerten Emissionen zu verringern.[2] Unternehmen lagern ihre Produktion aus Steuerzwecken ins Ausland aus, wo die Herstellung nicht nur günstiger, sondern auch CO²-lastiger ist. Jährlich lagert die EU über zwei Milliarden Tonnen CO² aus, die USA über 1,2 Milliarden Tonnen und alleine Hongkong über eine Milliarde Tonnen. Aber einige Konzerne arbeiten daran, ihre Auslagerungen prozentweise in Griff zu bekommen. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als nichts, denn es ist auch ein Zeichen an alle anderen.

 

30 Gigatonnen menschgemachtes Material wird jährlich der Erde hinzugefügt. Ausgebaggerte Sedimente, Abraum und Emissionen zählen nicht dazu. Aktuell sind 1100 Gigatonnen anthropogenes Material auf der Welt verteilt, was der Hälfte der gesamten Biomasse des Planeten ausmacht, welche zu 90% aus Pflanzen besteht. In 15 Jahren werden wir wahrscheinlich mehr Menschgemachtes als Nassgewicht der Biomasse des Planeten haben und zählen wir nicht mehr genutzte anthropogene Materialien hinzu, hatten wir bereits seit 2013 diesen Zustand erreicht.[3]

 

Über die EEG-Umlage bezahlt jeder Deutsche in eine staatliche Förderung zu Ökostrom. Strom an sich besteht aus Elektronen und kann nicht ‚grün‘ sein, sodass auch kein Anbieter grünen Strom anbieten kann. Denn aus der Dose kommt Energie, die aus allen Quellen gemeinsam ins Netz gespeist wird. Ökostrom-Anbieter investieren meist nur mehr in erneuerbare Energien, als nicht Ökostrom-Anbieter. Oft bieten auch dreckige Anbieter gesonderte Ökotarife, bei denen mehr Geld als durch die EEG-Umlage aus den regulären Verträgen ohnehin schon erwirkte Förderung in die erneuerbaren Energien. Doch Wind- und Wasserkraft sind tödlich für viele Fische und Vögel und die Rotoren einer Windkraftanlage senden Infraschallgeräusche aus, werfen zusätzlich Schatten, auf die einige sensible Anwohner mit nervösen Störungen bis hin zu Halluzinationen reagieren. Am Ökologischsten ist es also, wenn einfach möglichst wenig Strom verbraucht wird.

 

Lösungsansätze wären Kraftwerke, die CO2 einlagern. Oder gar Schwefeldioxidschwängerungen der Atmosphäre, um mit Sulfatsalzen die Sonnenstrahlung zu reflektieren und damit die Erde zu kühlen. Allerdings wären täglich 6700 Flugzeuge nötig. Außerdem würde der Himmel milchig werden, Regenfälle würden ausbleiben und damit wird klar: Was immer wir versuchen, ohne dabei unseren Konsum zurückzufahren: Wir würden damit wieder andere Systeme gefährden. Beim Schwefeldioxid würde die Atmosphäre irgendwann ohnehin gesättigt sein. Mein Fazit ist: Jegliche Bemühungen reißen mit ihrem Arsch wieder etwas anderes um, oder gehen schon wegen ihrer globalen Sache an der Kommunikation all der Länder untereinander über den Jordan. Ich halte es wie Al Gore und spreche hier meine unbequeme Wahrheit aus: Es gibt zu viele Menschen und diese sind zum Großteil zu gierig. Wir leben in einer Welt aus Milliarden Aristokraten und das hält sie nicht aus.



[2] https://www.nature.com/articles/s41558-020-0895-9

[3] https://www.nature.com/articles/s41586-020-3010-5